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Bernhard Zojer wurde bereits in seinen Jugendjahren mit dem LAVERDA-Virus infiziert, musste sich aber bis zum Kauf seiner ersten
LAVERDA noch sehr lange gedulden:
„Anfang der 70er-Jahre galt meine ganze Bewunderung den "richtigen Kerlen", die nur in der Badehose und ohne Helm, auf ihren „schweren Maschinen“ ins Schwimmbad fuhren. Die Bikes standen in der Sonne vor dem Kaffeehaus, die Mädchen mit leuchtenden Augen an der Bar.
Mein Traum wurde die donnernde 750er LAVERDA, die einer dieser Kerle fuhr.
Mit 18 Jahren zog ich dann mein erstes Motorrad aus dem Stadel eines Bergbauern. Wochenlanges putzen, entrosten und lackieren folgten. Doch der Easy-Rider-Traum endete
mit einem Megacrash - Taschengeld und Enthusiasmus waren dahin.
Dann kamen Job und Familie, Radsport und Fliegen. Für meine Reisen nach Südeuropa, Nordafrika, Balkan und Russland legte ich mir wieder ein Motorrad zu, zuerst mit einem, dann mit zwei Zylindern. Ich machte Motorradurlaube mit meiner Frau und Ausfahrten mit meinen Freunden ins Friaul und nach Slowenien. Durch diese Freunde wurde in mir wieder die Liebe zu den klassischen Motorrädern geweckt. Eine 750er
LAVERDA musste her, und zwar genau so eine, wie 1974 vor dem Schwimmbad stand!
2009 wurde ich auf der Homepage der LAVERDA-Freunde fündig: Wolfgang Velikogne inserierte eine LAVERDA 750 SF. Als er sie unter der staubigen Decke hervorholte und sie auf den ersten Riss ansprang, war es um mich geschehen! Jetzt donnere ich oft mit meinen beiden Klassiker-Freunden über den Plöckenpass nach Süden und stelle immer wieder fest: Je näher sie Breganze kommt, desto besser läuft sie!
Über die LAVERDA-Freunde lernte ich auch Hannes Micheler kennen. Seine Klassiker-Sammlung bringt mich jedesmal zum Staunen. Und der Erstbesitzer seiner 750 SF war der Kerl , der mich damals im Schwimmbad so beeindruckt hat ...!!!“
Und weil sich echte LAVERDA-Freunde nur selten mit einer LAVERDA zufrieden geben, kaufte sich Bernhard im November 2009 eine wunderschöne 1000 3CL.
Kontakt:
tourmagadan@yahoo.de |
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